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Aschermittwoch

Aschermittwoch

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei..." bestätigt ein Karnevalsschlager. Der Hoppeditz wird „verbrannt" oder „begraben". Es beginnt das große Fasten, das bis Ostern dauert.

Wenigstens war das früher so. Im alten Düsseldorf wurde die 40tägige Fastenzeit streng eingehalten; selbst in den Wirtschaften stand nur einmal in der Woche Fleisch auf der Speisekarte. Bevor man zur Arbeit ging oder zur Schule aufbrach, holte man sich in seiner Kirche „et Äschekrütz", das Aschenkreuz. Der Brauch, das Aschenkreuz auf die Stirn zu malen, geht in der katholischen Kirche bis ins 11. Jahrhundert zurück und hat sich, allerdings stark eingeschränkt, auch in Düsseldorf bis heute erhalten.